Meditation

Sitzen in Stille

Das Praktizieren von „Sitzen in Stille“ oder Meditation (abgeleitet aus meditatio = Ausrichtung zur Mitte; von lateinisch medius = mittlerer, medium = die Mitte) gehört in vielen Kulturen und Religionen zur Ausübung einer spirituellen Praxis.

Es existieren unzählige Darstellungen und Berichte über (und von) herausragenden Persönlichkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart des Ostens und des Westens, die sowohl bestimmte Meditationstechniken als auch Wege und Ziele der Meditation beschreiben.

Je tiefer wir entspannen, desto näher wird die
Qualität unserer inneren Bewusstheit
dem natürlichen Zustand des Geistes kommen.

Durch eine individuell verschieden lange Meditationspraxis lässt sich ein „Raum der Stille“ im eigenen Inneren entdecken. Mit der Entdeckung dieses Raumes können die Erfahrung von Frieden und Heilung einhergehen.

Wenn wir still dasitzen und unsere Emotionen
beobachten, ohne an ihnen zu haften,
werden wir ganz von selbst ruhig und gelassen.

Wichtig ist die Bereitschaft, sich auf die Wahrnehmung des eigenen Seins einzulassen, also des ganz individuellen Erlebens aller im Moment vorhandenen Gefühle, Gedanken und Körperempfindungen.
Mit der Zeit können wir die durch diese Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen erzeugten Bewegungen in unserem Inneren immer besser erkennen und wir gehen hindurch – ohne darauf zu reagieren und ohne uns damit zu identifizieren.

Die Meditation ermöglicht uns, unser eigentliches Wesen und unseren wirklichen Existenzgrund zu erfahren und Seins-Qualitäten wie Frieden, Stille und Losgelöstheit in unser Leben zu integrieren.

Wenn wir still dasitzen und unsere Emotionen beobachten, ohne an ihnen zu haften, werden wir ganz von selbst ruhig und gelassen.
So kann uns das „Still sitzen“

  • neue Kraft geben
  • es kann uns helfen, unsere Gedanken zu ordnen und zurück zur eigenen Mitte zu finden
  • über das „zulassen“ im Gegensatz zum sonstigen „tun müssen“ kann es Quelle der Inspiration sein und uns
  • zu mehr Gelassenheit, Zufriedenheit und Entspannung führen.
  • Es kann Gebet und Zwiesprache mit Gott sein,
  • und es kann helfen loszulassen, uns einzulassen auf die Wirklichkeit des Göttlichen in uns,
  • kann Orientierung schenken und
  • in eine raumlose Erfahrung der Leere führen, aus der Erfahrung eines Bewusstseinsraumes heraus, der die Erfahrungsmöglichkeit des „Ich“ oft weit übersteigt

„Gerade die Vergänglichkeit all jener Dinge, die Ihnen besonders viel bedeuten,
kann Sie anspornen, nach etwas Ausschau zu halten, das Ihnen niemals mehr genommen werden kann.“
* Tarthang Tulku, Der verborgene Geist der Freiheit)

 

Mein Angebot zur „Meditation“ entnehmen Sie bitte der Veranstaltungsübersicht. Sollten Sie Fragen haben, rufen Sie mich bitte an oder schreiben Sie mir.