Kräutermedizin

Eine wichtige Säule der Chinesischen Medizin

Die Kräuterheilkunde hatte in der über 2000jährigen Geschichte der Chinesischen Medizin immer eine führende Rolle. Sie basiert, wie alle Therapien in der TCM, auf denselben theoretischen Grundlagen, erfordert jedoch ein differenzierteres diagnostisches Vorgehen.

Dabei wird die Kräuterrezeptur genau der individuellen Krankheitssituation und Konstitution des Patienten angepasst. Sie besteht durchschnittlich aus 7 bis 12 Arzneimitteln. Die besondere Einsatzmöglichkeit der Kräuterheilkunde liegt darin, Blut und Yin (Substanz, Struktur) aufbauen zu können, was durch den Einsatz von Nadeln schwierig ist. (In diesem Zusammenhang ist z.B. die Wirkung der Ginsengwurzel als energetisches Tonikum bekannt).

Die Kräuterheilkunde ist aber nicht nur zur Stärkung von Qi und Blut, Yin und Yang geeignet, sondern bei allen Krankheiten, wie beispielsweise einer Schwäche des Immunsystems, anwendbar. In China wird sie bei vielen Krankheitsbildern eingesetzt, für die die westliche Medizin keine oder keine effektive Behandlungsmethode hat. Dies sind z.B. Hautkrankheiten (Neurodermitis, Schuppenflechte, Ekzeme) oder Erkrankungen des Verdauungstraktes. Auch bei der Behandlung von allergischer Rhinitis (Heuschnupfen), Asthma, Arthritis oder gynäkologischen Erkrankungen findet die chinesische Kräuterheilkunde erfolgreiche Anwendung.

Ich erstelle Ihnen Rezepturen für Tees, Granulate oder Tropfen, die ganz auf Ihre individuellen Indikation abgestimmt sind.

Siehe auch: Chinesische Medizin, Akupunktur, Chinesische Diätetik und Qi Gong